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Familientreffen in Berlin

10.10.2015 00:00

Am 10. Oktober 2015 trafen sich 12 Familien und 6 Mitwirkende aus dem berliner Netzwerk um einen gemeinsamen Samstag in den Räumen des ABSV (Allgemeiner Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin) zu verbringen.
Diesmal stand ein Trommelworkshop im Mittelpunkt, mit dem es dann auch gleichlos ging. „Fränki“ (http://www.rhythmos.de/) hatte jede Menge Trommeln („Djembes“) mitgebracht und die konnten erst einmal in Ruhe begutachtet und untersucht werden. Wie schwer sind sie und wie groß?
Und wie klingen die überhaupt? Alles durfte probiert werden und Fränki war sehr geduldig und erklärte alles, was unsere Kinder so interessierte.
Dann setzten sich alle, die wollten, in einen Kreis und Fränki zeigt uns die unterschiedlichen Töne, die man spielen kann und brachte uns eine kleine Melodie bei. Trotz Pause konnten dann aber nach 2 Std. die Erwachsenen fast nur noch die Konzentration halten und die Kinder beschäftigten sich dankbar mit den angebotenen Spiel- und Bewegungselementen, die wir im Eingangsbereich
aufgebaut hatten und von den Frühförderinnen betreut wurden. Sehr gut kamen dabei die Rollbretter an, mit denen man durch die langen Flure düsen konnte.
Dann gab es endlich das heiß ersehnte Essen (Nudeln!) und eine wohlverdiente Pause, in der sich die Erwachsenen unterhalten konnten. Ein paar nutzen das Gelände des ABSV und gingen ein bisschen an die frische Luft und schnupperten dort an den vielen Kräutertöpfen.
Am Nachmittag dann hatte sich eine Mama bereit erklärt, mit den Kindern zu filzen,was gerne angenommen wurde. Es entstanden jede Menge „Filz-Klingelbälle“ und so konnte jeder auch noch etwas mit nach Hause nehmen.
Nach Kaffee und Kuchen und ein paar weiteren Gesprächen fand der gemeinsame Tag gegen 16 Uhr seinen Ausklang.

Danke an alle Mitwirkenden und Akteure ...bis zum nächsten Treffen!
Jane Morgenthal
Regionalvertretung Berlin

Ein Bericht von diesem Treffen

Gemeinsam mit meinen Kindern Justus (4Jahre) und Jannick (9 Jahre) war ich beim letzten Eltern-Kinder-Treffen in Berlin. Sie waren danach Feuer und Flamme kurz davon für die Lupe zu berichten. Nachdem der Bericht mit: "Ich fand's schön." und "War gut." beendet war, haben wir "Interview" gespielt. Unten steht das Ergebnis.
Was haben wir beim Treffen gemacht?
Jannick:
Am Anfang haben wir getrommelt. Zuerst standen die Trommeln auf der Bühne und jeder durfte trommeln wie er wollte. Dann wurden die Trommeln im Kreis aufgebaut. Wir haben ein afrikanisches Lied eingeübt und zusammen getrommelt und gesungen.Das hat Spaß gemacht.
Zwischendurch haben wir gegessen. Es gab Spagetti mit Tomatensoße und Würstchen für die Kinder und Kürbissuppe und belegte Brötchen für die Erwachsenen.
Dann wurde gefilzt. Man konnte Bälle, Haarschmuck oder Armbänder machen, aber alle Kinder wollten nur Bälle mit Glöckchen machen.
Wenn man Zeit hatte konnte man jederzeit Bewegungsspiele im Vorraum machen. Für die Kleinen gab es ein Bällebad und einen Krabbeltunnel. Ich bin am liebsten mit dem Rollbrett den langen Flur lang gesaust.
Später gab es noch Kakao und Kuchen, und für die Erwachsenen Kaffee.
Justus:
Also wir haben mit Gabriel und Jakob gespielt. Wir haben "dai dom dam dam" getrommelt. Ich bin ins Bällebad rein gesprungen und ganz viele Bälle sind raus gerollt . Ich bin durch den Tunnel
gekrabbelt und dann durch den anderen Tunnel.
Dann hab ich noch mal getrommelt. Einmal habe ich Jakob mit dem Rollbrett gezogen.
Es gab lecker Kuchen und Kakao zum Kaffee. Spagetti mit Brötchen gab es zum Mittag.

Was fandest Du am besten?
Jannick:
Am meisten hat mir das Filzen Spaß gemacht und dass ich Kinder, die ich schon vom Segeltreff kannte wieder getroffen habe und mit ihnen sofort los spielen konnte.
Justus:
Mittagessen und Kuchenessen.

Was fandest Du doof?
Jannick:
Gar nichts
Justus:
Jakob ist früher gegangen und Uta (Justus Frühförderin) war nicht da.
Worauf freust Du Dich beim nächsten Mal?
Jannick:
Wieder mit den anderen und Gabriel zu spielen.
Justus:
Dass Uta wieder da ist und aufs Rollbrettfahren.

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