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Ein teilnehmendes Kind berichtet vom Familienwochenende in Dassel 2013

24.10.2013 11:40

Ich hatte mir schon gedacht, dass Dassel schön werden würde - trotz schlechtem Wetter. Das fand ich auch! Ach ja, ich wollte ja erzählen.

Am Mittwoch kamen wir erschöpft in Dassel an. Es waren schon Leute da, aber nicht so viele.

Am Donnerstag war nicht viel los, außer dass noch viele Leute gekommen sind. Meine Zimmernachbarin Jana kam erst gegen 19.00 Uhr. Ich hatte noch ein Mädchen kennengelernt, dass Vanessa hieß.

Später um 20.00 Uhr war dann Vorstellungsrunde. Die meisten Vorstellungen waren sehr albern - meine auch, fand ich - aber immerhin konnte ich mir die meisten Namen merken.

Dann bin ich mit Papa spazieren gegangen, um die Gegend zu erkunden.

Man konnte übrigens auch Bogenschießen und Diskgolf spielen. Das heißt übersetzt Scheibengolf und geht so: Man muss mit Scheiben, die aussehen wie Frisbees in einen Korb werfen, in deren Mitte Ketten befestigt waren.

Ich fand es übrigens anstrengend Frühstück, Mittagessen, Nachtisch, Kuchen und Abendessen zu essen - aber das ist ja nur meine Meinung. Und wenn dann auch noch Süßigkeiten dazu kommen ... na ja, ... meine Meinung.

Am Freitag ging dann die Kinderbetreuung los. In dem Raum gab es ein Klavier. Ich habe darauf viel gespielt. Dann sind Vanessa und ich mit der Betreuerin Sandra auf die Hüpfburg gegangen. Ich kann euch sagen! Als wir aufstehen wollten, um zu hüpfen,  konnten wir uns nicht abstützen und fielen immer runter. Als Vanessa Sandra gekitzelt hat, kamen wir erst recht nicht hoch. Ich kam fast nicht mehr von der Hüpfburg runter, weil sie so schwabbelig war und ich immer abgerutscht bin.

Am Nachmittag war ich bei einem Seifenworkshop, wo man Formen aus Seife herstellen kann. Wir haben ungefähr 22 Formen aus Seife gemacht. Das geht so:  Zuerst ist es einfach nur ein großes Stück Seife. Das wird im 60 Grad heißem Wasser geschmolzen. Dann holt man sich einen Becher von dieser geschmolzenen Seife und gibt einen Tropfen Duftöl dazu. Dann rührt man die Seife um. Wenn sie fertig gerührt ist, gießt man sie in die Formen, die man haben möchte. Dann - warten, warten, warten, bis es abgekühlt ist. Fertig! Ach, ja, dann muss man die Seife ja noch aus den Formen rausnehmen.

So, jetzt wieder zurück zum eigentlichen Thema.

Am Abend sind wir mit Vanessa und Vanessas Eltern nach draußen auf den Abenteuerspielplatz gegangen, der in der Nähe war. Ich bin einmal gerutscht, aber die Rutsche wollte nicht so, wie ich wollte. Schließlich bin ich geschaukelt. Das blöde war, dass überall Matsch lag, aber wir hatten trotzdem Spaß.

Am Samstag war ich wieder in der Kinderbetreuung. Wir haben Spiele gespielt.  Dann haben wir eine Talentshow vorgeführt. Ich musste viel Klavier spielen und singen, aber es hatte sich gelohnt.  Dann sind einige Kinder zum Speckstein gegangen. Da konnte man sich Steine aussuchen und sie bearbeiten, damit eine Form entstehen konnte. Ich hatte eine Rassel gebastelt.

Um 14.00 Uhr kam dann ein Tiertherapeut. Er war auch schon letztes Jahr da. Er hatte Tiere mit, die man streicheln konnte.

Später ist die Gruppe, in der ich war zum Trommeln gegangen.Zuerst haben wir einen ganz bestimmten Rhythmus gespielt. Dann durfte einer nach dem anderen ein eigenes Solo spielen.

Uns wurden viele Instrumente gezeigt, wie die "ocean drum". Das ist wie eine dicke Scheibe, in der Steine oder Perlen oder so sind. Man muss sie hin und her bewegen. Dann klingt es wie am Meer, wenn man sie spielt.

Dann wurde uns ein Instrument gezeigt, dass Wasserspringklangschale hieß. Das war eine Schale, die mit Wasser gefüllt war. An beiden Seiten der Schale waren Griffe angebracht. Man musste um sie zu spielen die Hände ins Wasser tauchen. Dann musste man nur noch über die Griffe streichen, um einen Ton zu erzeugen. Man durfte aber nicht zu viel und nicht zu wenig streichen.

Allen hatte es Spaß gemacht und einige haben sogar Leute nass gespritzt. Am Abend haben wir gegrillt und uns amüsiert.Am Sonntag waren wir früh wach und haben dann alles eingepackt. Wir mussten schon nach dem Frühstück fahren.

Ich war zwar ein bisschen traurig, aber ich war auch froh wieder zu Hause zu sein.

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